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In meiner Zeit als angestellter Lehrer wurde ich 6 Monate lang nicht bezahlt, weil die Sachbearbeiterin für den Buchstaben N meinen Vertrag verloren hat. In der Folge wurde ich informiert, dass ich meinen Lohn einklagen müsse, weil er sonst verloren sei. Dies tat ich dann, mit Hilfe meines Gewerkschaftsvertreters. Letztendlich musste ich 4500 € Gerichtskosten bezahlen, um 8500 € nicht bezahlten Lohn zu erhalten. Ich habe also im Grunde 6 Monate lang kostenlos für das Land NRW gearbeitet. In meiner Zeit an der Schule erlebte ich: - Wie man einen Sportdezernenten der Bezirksregierung, der auf einer 25 % Stelle hockt, zum Schulleiter auf einer 100 % Stelle macht, damit er nach nicht mal zwei Jahren Arbeit, auf Kosten des Steuerzahlenden 100 % Pension erhält. - Wie die RegioIT, eine Vetternwirtschaftsfirma, schlechtere PCs für meine Schule angeschafft hat, als die, die wir bereits hatten. Als ich die Schulleitung und den stellvertretenden Schulleiter (beide ganz dicke mit der Sachbearbeiterin für den Buchstaben N. und Frau O. von der Landesregierung) darauf aufmerksam machte, wurde mir nahegelegt, dies nicht weiter zu verfolgen. - Der Schulleiter war nicht in der Lage, Mathematik zu unterrichten, weswegen Kolleg:innen das in ihrer Freizeit übernehmen mussten. - Der Schulleiter mobbte und drangsalierte Kolleg:innen derart, dass diese ihre Verbeamtung kündigten oder tagsüber im Büro heulen gehen mussten. - Die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn hat dazu geführt, dass die Dame, die diese vollkommen berechtigt eingereicht hatte, vom Schulleiter aufs Abstellgleis gestellt wurde. Ihr fehlen nun jeden Monat 500 € im Portemonnaie. Sie wird auch nie mehr befördert. - Ich wurde vom SL als minderwertiger Arbeiter beschimpft, mir wurden durch die Hintertüre immer mehr Löhne gekürzt und letztendlich hatte ich einen Vertrag für die Sommerferien, der einen Tag vor Dienstende von der SL gekündigt wurde, obwohl er schon beidseitig unterschrieben war. - Mein Stundenplan hatte als halbe Stelle über 16 Freistunden inkludiert, bei denen ich niemals was anderes Arbeiten oder nach Hause fahren konnte. Ich war also quasi sowas wie ein Sklave. - Nachdem ich eine neue Stelle bereits hatte, wurde ich am Tag des Dienstantrittes informiert, dass ich wegen meiner Klage nie wieder eine Stelle kriegen werde. Obwohl auch diese Verträge alle bereits signiert waren. Ich habe dadurch gelernt, dass Korruption im System erlaubt und erwünscht ist. Ich bin froh, durch die Klage auf einer schwarzen Liste zu stehen und nie wieder eine Stelle an einer Schule in NRW bekommen zu können. Denn in so einem Vetternverein, da möchte ich nicht arbeiten. Ihr solltet mal darüber nachdenken, dass ihr freiheitlich demokratische Werte vertretet. Wenn ihr euch selber nicht dran haltet und eure Arbeit schlecht macht, dann müsst ihr euch nicht wundern, wenn euch das eines Tages mal um die Ohren fliegt. Sehr gerne gebe ich meine Erfahrungen an interessierte Journalist:innen weiter, damit der Dame O., S. und Herrn L. das Handwerk gelegt wird. Auslöser für meine nachträgliche Bereitschaft diese Informationen zu Teilen ist übrigens die Tatsache, dass die Bezirksregierung in der Corona Pandemie die Gesetze für die Corona Hilfen nachträglich derart geändert hat, dass ich als Solo-Selbstständiger sämtliche Corona Hilfen in Höhe von 14.500 € zahlbar binnen 6 Monaten zurück zahlen muss, einfach nur aus dem Grund, weil die Bezirksregierung in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit mein Arbeitslosengeld von der Schule mit zwei Jahren Verspätung ausgezahlt hat, weil das in der Pandemie für die Angestellten nicht zumutbar war, zur Arbeit zu erscheinen. Wegen Faulheit und systemischer Überforderung muss ich also auf die mir zustehenden Hilfen verzichten, während Beamt:innen und Co. korrupt sein dürfen. Interessant. Insgesamt hat mich meine Anstellung beim Land NRW also ca. 25.000 € gekostet. Ich rate dazu, niemals Kontakt zu dieser Behörde oder den dort arbeitenden Menschen aufzunehmen.